Lektion 1 von 6
Briefing lesen und Zielgruppe verstehen
Lies einen Auftrag so, dass du vor dem Dreh weißt, was gezeigt werden soll und welche Fragen offen sind.
Halte den Auftrag in eigenen Worten fest
Ein Briefing beschreibt die Aufgabe für dein Video. Lies es einmal vollständig und fasse danach zusammen: Welches Produkt zeigst du, für wen ist es gedacht und was sollen Menschen nach dem Video verstehen? Trenne die gewünschte Aussage von der konkreten Aufnahme. Ein Produktvorteil ist eine Aussage; das Öffnen einer Verpackung ist eine Aufnahme.
Notiere außerdem die vereinbarten Dateien, das Format, die Länge und den Abgabetermin. Unterscheide zwischen dem Termin für einen ersten Entwurf und der endgültigen Abgabe. Prüfe, ob zusätzliche Einstiege, Untertitel oder einzelne Rohaufnahmen gefragt sind. So planst du den tatsächlichen Umfang.
Sprich zu einer konkreten Person
Beschreibe die Zielgruppe als Alltagssituation. Bei einem Thermobecher könnte es um jemanden gehen, der morgens mit der Bahn fährt und unterwegs trinken möchte. Daraus ergeben sich andere Bilder und Wörter als bei einem Video für eine lange Wanderung. Das ist eine Übungsidee, keine Aussage über eine bestimmte Marke.
Überlege, was diese Person bereits kennt und welche Frage sie zum Produkt hat. Nutze vorhandene Zielgruppenangaben aus dem Briefing. Vermutungen schreibst du als offene Fragen auf. Eigene Kanalzahlen können zusätzliche Hinweise liefern, ersetzen aber keine Vorgabe der Marke.
Kläre offene Punkte vor der Aufnahme
Markiere Pflichtaussagen, unerwünschte Formulierungen und Beispiele getrennt. Ein Referenzvideo hilft beim Verständnis von Tempo oder Stimmung; übernimm daraus keine fremden Aufnahmen oder Texte. Sammle Fragen zu Einsatzort, Nutzungsumfang, Musik, Korrekturen und Freigabe. Gib sie an Lumez weiter, damit die Absprachen vor dem Dreh geklärt werden.
